| FACHBEREICH II |
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| Autor: Gerrit Ulmke |
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Die Gegenwart wird als vorläufiges Studium in der Aufeinanderfolge von Generationen und Kulturen vermittelt, wobei die Möglichkeit zur Selbstbestimmung des einzelnen Menschen in seiner gesellschaftlichen Verankerung und die Entwicklung demokratischer Handlungskompetenzen im Mittelpunkt stehen. Neben diesem historisch-emanzipatorischen Ansatz fühlen sich die Lehrkräfte des Fachbereichs auch dem Wissenschaftsprinzip verpflichtet. Das Heranführen an die jeweils relevanten wissenschaftlichen Methoden mit dem Ziel eines kritischen Umgangs ist in den einzelnen Fächern ein Gestaltungsprinzip des Unterrichts. Dabei wird auf eine bewusste fachspezifische Terminologie Wert gelegt. Zu einem gelingenden, kompetenzorientierten Unterricht im Fachbereich gehört auch das Einüben von Lern- und Arbeitstechniken im Sinne einer methodisch fundierten Unterrichtskultur. Das Ausarbeiten von Referaten (richtiges Zitieren, Quellenangaben etc.), die selbstständige Materialbeschaffung und -auswertung (Bibliothek, Internet, Interviewtechniken) sind im Fachbereich II so fest verankert wie Präsentationsformen unter Einbeziehung neuer Medien sowie Teamarbeit. Bei geeigneter Themenstellung wird fächerübergreifendes Lernen angestrebt und umgesetzt. Dieser Ansatz wird u.a. in fächerverbindenden Exkursionen und Studienfahrten konkretisiert und findet in dem alle zwei Jahre stattfindenden Tag der Gesellschaftswissenschaften seinen Höhepunkt. Im Fachbereich II angesiedelt sind auch alle Maßnahmen der Berufsorientierung. Das beginnt mit der unterrichtlichen Einführung in die Welt der Wirtschaft und konkretisiert sich mit dem dreiwöchigen Berufspraktikum in der zehnten Klasse und den Kontakten zur Studienberatung der Universität, der in der Regel zu Besuchen von Veranstaltungen an der Universität führt. |



